Prüfungsordnung

Prüfungen: Wissen, das man wirklich braucht

Als Antwort auf die vielfältigen Anforderungen des Ausbildungscurriculums haben wir auch das Prüfungswesen angepasst und nach der vorliegenden wissenschaftlichen Evidenz großer internationaler lehrdidaktischer Studien konzipiert.

Als wichtige Maßnahme zur Optimierung des langfristigen Lerneffekts in Kombination mit dem Konzept des „Collaborative Learning“ ist das test-gesteuerte Lernen. Es kommt zu einem positiven Effekt auf das langfristige Wissen und die Speicherleistung durch ein Prüfungswesen, das in kurzen Zeitabständen laufend Leistungsüberprüfungen vornimmt.

Leistungsüberprüfungen finden sowohl schriftlich und mündlich als auch als Stationsprüfung statt. Zusätzlich dazu bekommen Studierende die Möglichkeit, laufend selbst durch Online-Prüfungsformate ihren Wissenszuwachs zu überprüfen. Auch die klinisch-praktische Tätigkeit der Studierenden und die Entwicklung ihrer Kommunikationskompetenz wird durch qualitatives Assessment begleitet.

Ein Ausbildungskonzept, das sich gleichermaßen als wissenschaftlich, patientenorientiert und persönlichkeitsbildend versteht, braucht auch besondere Prüfungen.

Wissenswertes zu den Prüfungen

Modul-Abschlussprüfungen

Am Ende jedes Moduls findet eine Prüfung statt, deren Format und Modus (schriftlich und/ oder mündlich und/ oder praktisch / OSCE) sich an den Erfordernissen der beteiligten Fachgebiete und den Lernzielen orientiert. Der zweite Prüfungstermin einer Modul-Abschlussprüfung findet bis zu 10 Tage nach dem regulären ersten Prüfungstermin statt

Lehrveranstaltungsbegleitende Leistungsüberprüfungen (LVI)

Die lehrveranstaltungsbegleitende Leistungsüberprüfung kann  durch mündliche, schriftliche und computerunterstützte Tests,  Berichte, Referate, Seminararbeiten und die aktive Beteiligung erfolgen.

Prüfungsstoff

Als Prüfungsstoff gilt grundsätzlich der während der Unterrichtszeit vermittelte Stoffumfang.

OSCE – Stationsprüfungen

Die objektiv strukturierten klinischen Examen (OSCE) dienen der Überprüfung klinischer Fertigkeiten der Studierenden. Das OSCE kann sich aus

Teilprüfungen zusammensetzen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die Kriterien für die Beurteilung der Leistungen der Studierenden an den einzelnen Stationen und des OSCE

insgesamt.

Krankheitsfall bei Prüfungen

Bei Verhinderung aus gesundheitlichen Gründen ist dem Studiendekanat ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, ansonsten gilt die Prüfung als nicht bestanden.